Mit einer Studentin auf Reisen

autor michael 2 Mit einer Studentin auf Reisen

Meine Frau bittet mich seit einigen Wochen einen Artikel über sie zu schreiben. Das mache ich grundsätzlich gerne. Das Problem: Ich weiss bei dem Thema nicht was ich schreiben soll. Es gibt eine Ausnahme die vielleicht ein bisschen verwirrt, das aber erst zum Schluss.

KEINEN ZWEIFEL AN MIRJAM

Mirjam, meine Frau, entschied sich ihr Studium auf Weltreise zu beenden. Für mich war von Anfang an klar, dass sie dies ohne Probleme schaffen wird. Das hat verschiedene Gründe:

Zum einen hat ihr die Fernuni, als wir noch zuhause waren, einen tollen Service geboten, der ihr das ortsunabhängige Studieren weg ermöglichte. Die Hausaufgaben, die Gruppenarbeiten und das Lernen waren immer ortsunabhängig möglich.

Zum anderen ist Mirjam eine fleissige und disziplinierte Person, was ihr da natürlich entgegen kommt. Jeder, der ein Fernstudium macht, muss sich selber motivieren, sich interessieren und vor allem: Er muss es dann auch tun.

ES BRAUCHT BEIDE SEITEN

Zudem signalisierte sie deutlich, dass sie dieses Experiment wagen will. Die Fernuni entschied sich Mirjam von den wenigen Präsenzveranstaltungen zu dispensieren. Da hat nicht nur meine Frau, sondern auch die Fernuni ganz klar mitgemacht.

Der Betreuer ihrer Diplomarbeit war gut per Mail erreichbar. Der Austausch mit den Hilfsassistenten klappte super.

ENTSPANNTE STUDENTIN

Und vor allem, war Mirjam entspannt. Im Ferienmodus war sie nochmals einen Zacken motivierter und es machte ihr noch ein bisschen mehr Spass, als vorher.

NACHTEIL DER ORTSUNABHÄNGIGKEIT

Nun kommen wir zu einem heiklen Thema. Die Prüfungsergebnisse und die Bachelorarbeit wurden weniger gut benotet. Warum?

Alles klappte, alle Beteiligten waren motiviert und nichts deutete auf diese Ergebnisse hin. Aus meiner Sicht gab es da etwas: Da ihr der „echte“ Kontakt fehlte, passierte es, dass sie nicht immer in der Spur blieb. Mirjam kniete sich in das Thema hinein und lernte motiviert. Aber der Fokus, der ein bisschen stärker ist, wenn man diesen auch persönlich bespricht, der ging ein bisschen verloren.

GLÜCKWUNSCH, FRAU BACHELOR

Meine Frau beendete das Studium erfolgreich, Gratulation. Die Fernuni versuchte mit ihr ein tolles Projekt. Mut wird belohnt. Ich schlage vor, dass Studenten in einem solchen Fall trotzdem noch einen persönlichen Austausch einbauen.

Ob das ein persönliches Gespräch, per Skype oder sonst etwas ist, kann ich nicht beurteilen.

Nur per Mail und Plattform sind fünf Prozent zu wenig. Ansonsten: Bleib Mutig, liebe Fernuni.

Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff
144 Stunden auf hoher See

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