Warum David den Planeten nicht alleine retten will

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Wenn er von seinem Job spricht, dann strahlt er und ist ganz in seinem Element. Davin hat seinen Traumjob gefunden. Ein Traumjob, der Sinn macht, anderen Menschen Chancen eröffnet und sich für die Natur engagiert. Wir trafen den gebürtigen Mexikaner auf der Peninsula Osa. Seinem Arbeitsplatz.

DIE PENINSULA OSA

Die Peninsula Osa ist eine Insel am südlichen Zipfel von Costa Rica. Wenn Wissenschaftler oder Experten von dieser Insel reden, dann überschlagen sie sich mit Superlativen. Diese Insel sei der grünste Fleck auf Erden. Eine unglaubliche Dichte an Pflanzen und eine vielfältige Tierwelt. «Diese Insel macht knapp zwei Prozent der Biodiversität der gesamten Erde aus.» Erzählte uns David.

Wirklich verstanden wir erst, was er meinte, als er sagte, dass du auf dieser Insel zehn Kilometer fährst und in einem anderen Mikroklima bist. Im Norden der Insel herrscht anderes Wetter, als im Süden und in der Mitte ist nochmals alles anders. Und das obwohl die Insel kleiner, als eine Grossstadt ist.

WIE RETTEST DU EINEN PLANETEN?

Zweifelsohne: David hat einen spannenden Job. Sein Hilfswerk setzt sich zum Ziel die Artenvielfalt der Insel zu bewahren. Um das in Angriff zu nehmen, ist es Davids Aufgabe unter anderem herauszufinden, wo welche Tiere leben. Wo bewegen sie sich, wie viele gibt es? «Dazu benutzen wir Monitoring.» Erklärte David. Sie installieren Kameras an verschiedenen Orten auf der Insel, die sich bei Bewegungen selbst auslösen.

GEMEINSAM STATT EINSAM

Davids Arbeit ist es, diese Überwachung zu organisieren. Ein einprägsamer Satz, der an uns haften blieb: «Niemand sollte glauben, er kann die Erde im Alleingang retten.» David weiss als Naturschützer, dass er auf die Hilfe von anderen angewiesen ist. Auf die Hilfe anderer Personen oder auf die Hilfe anderer Organisation. Das Motto lautet: «Gemeinsam die Welt verändert.» Alleine hat er keine Chance. Und wer kann da besser helfen, als die Einwohner der Insel? Der Deal ist unkompliziert und alle Beteiligten profitieren.

DIE ARBEIT DER FREIWILLIGEN

Um die Überwachung zu organisieren, stattet David und sein Team die Einwohner mit Kameras und Laptop aus. Teure Instrumente, die ein normaler Einwohner auf der Insel Osa nicht besitzt. David schenkt dem Freiwilligen einen Laptop und diese spezielle Kamera. Er brieft alle Teilnehmer und einmal im Monat besucht der Freiwillige diese Kamera, speichert die Daten und die Fotos und übermittelt sie Davids Team. Eine einfache und wichtige Arbeit.

ALLE RETTEN DEN PLANETEN

Die Freiwilligen findet David schnell. «Wenige stellen sich quer. Die meisten helfen gerne mit.» David erklärt den Einheimischen, wie wichtig es ist das biologische Gleichgewicht der Insel zu bewahren. Er zeigt abschreckende Beispiele aus den Vereinigten Staaten, wo immense Veränderungen stattfanden. Wo Flüsse austrockneten oder Wälder eingingen. Pflanzen und Tiere verlieren ihren Lebensraum. Und zu guter Letzt verlieren die Einheimischen das Land, das sie lieben und von dem sie leben. Die meisten sind schnell bereit mitzuhelfen. Da braucht es nicht einmal den Laptop als Geschenk.

WAS DIE EINHEIMISCHEN NICHT WISSEN

David fuhr nach unserem Gespräch zu einem weiteren Dorf in der Nähe von Drake Bay, um Freiwillige zu rekrutieren. Dafür hielt er einen Vortrag. Viele Einheimische dieser Insel, wissen gar nicht, was für einen Schatz sie hier beherbergen und was ihre Heimat auf dieser Welt für einen Stellenwert hat.

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