Warum um alles in der Welt eine Weltreise?

autor mirjam Warum um alles in der Welt eine Weltreise?

Warum wir eine Weltreise machen? Die Gründe gehen ins Unendliche.

Zeit mit den Kindern. Sehnsucht nach Freiheit. Fernweh. Und andere Gründe, mit denen sich Bücher füllen lassen.

Was auf der Hand liegt, wirft erstaunlich oft Fragen auf.

«Warum geht ihr auf Weltreise? Was hofft ihr dort zu finden?»

Come on. Echt jetzt? Wenn ich es meiner Familie, meinen Freunden, Nachbarn und Bekannten erklärte, war nicht jeder mit meiner Antwort zufrieden.

Meine Frage lautet eher: Warum geht jemand nicht auf Weltreise?

5 GRÜNDE

icon add white Warum um alles in der Welt eine Weltreise? icon less white Warum um alles in der Welt eine Weltreise? 1. Den Horizont erweitern

Fremde Kulturen und andere Länder erweitern deinen Horizont. Du lernst über deinen Tellerrand zu schauen, indem du dich auf Neues einlässt und neue Erfahrungen machst.

icon add white Warum um alles in der Welt eine Weltreise? icon less white Warum um alles in der Welt eine Weltreise? 2. Du wirst weltoffen

Denn häufig haben Menschen die Sicht, dass ihr Wertesystem und ihre Überzeugung das einzig Wahre ist. Logisch: Wenn du auf andere Wertsysteme und Überzeugungen triffst, wird sich diese Einstellung langfristig ändern.

icon add white Warum um alles in der Welt eine Weltreise? icon less white Warum um alles in der Welt eine Weltreise? 3. Du hast Zeit für deine Familie

Klar, ich als Mutter bin zur Zeit 24/7 bei meinen Kids. Umso trauriger ist es mitzuerleben, was Michael alles verpasst. Ich bin froh, dass sich das ändert.

icon add white Warum um alles in der Welt eine Weltreise? icon less white Warum um alles in der Welt eine Weltreise? 4. Sehnsucht stillen

Ein einfacher Grund: Sehnsucht nach Freude, Freiheit, Spass. Abenteuerlust. Nenn es wie du willst. Das Leben ist schön. Und kurz. Darum: Geniess es.

icon add white Warum um alles in der Welt eine Weltreise? icon less white Warum um alles in der Welt eine Weltreise? 5. Du lernst neue Menschen kennen

Etwas worauf ich mich persönlich extrem freue. In der Schweiz sind die Menschen eher zurückhaltend. Da Michael und ich eher extrovertiert sind, war das etwas, das uns Mühe bereitete. Wir freuen uns auf die Gastfreundschaft der Lateinamerikaner.

MEINE FAMILIE UND DAS REISEN

Ich wuchs in einer, mehr oder weniger, stinknormalen Familie auf. Wir waren keine verrückten Abenteurer oder Weltentdecker. Keine Backpacker, keine Nomaden. Wir hatten Hund und Haus mit Garten.

 

Nein, wir reisten nach Spanien, Frankreich oder Italien. Alles, was nah und günstig war. Ich liebte jeden unserer durchschnittlichen Urlaube und vor allem war es die Zeit mit meiner Familie, die mich begeisterte. Nicht in erster Linie das andere Land, die fremde Kultur oder Strand und Meer.


Ich fühlte mich immer dort zuhause, wo meine Leute waren. Ob in Deutschland, Frankreich oder Honduras. Ganz egal. Ich denke, ich bin überall glücklich, wenn meine Leute um mich sind.

MEIN HEIMATGEFÜHL

Wenn ich erkläre, warum wir eine Weltreise planen, höre ich erstaunlich häufig die Frage, ob ich mein Heimatland nicht vermissen werde. Ganz ehrlich: Ich habe kein klassisches Heimatgefühl. Ich bin Mutter, Tochter, Freundin – Etwas, das ich überall bin. Oder nicht?

Michael als Schweizer Käse, sah mich nicht als Schwäbin. Erst war ich das heisse Eisen im Feuer. Dann die Freundin. Dann die Verlobte. Und, last but not least, die Ehefrau.

AUSWANDERN UND UM DIE WELT REISEN

Als Michael und ich frisch zusammen waren und eines unserer stundenlangen Telefonate führten, erzählte Michael, dass er gerne auswandern oder einmal um die Welt reisen würde.

 

Jackpot. Ein Weltentdecker und Abenteurer. Der erst noch gut aussieht.

FASZINIERT VON VERRÜCKTHEITEN?

Ich war nicht aus dem Häuschen, weil ich mir vorstellte, um die Welt zu reisen. Bei mir stand nie der Drang zu Reisen an oberster Stelle. Was mich bei Michael, und allgemein an Menschen und am Leben fasziniert, ist:

Menschen, die frei, authentisch und ein wenig burschikos, das Leben geniessen.

So war und ist Michael. Warum ich mich verliebt habe. Meine Faszination für solche Verrücktheiten, ist mit ein Grund, warum ich eine Weltreise mache.

WARUM ICH AUF WELTREISE GEHE

Ich gehe nicht, weil mir nicht gefällt, wo ich bin. Ich frage mich: Wenn es mir hier gefällt, wie gut gefällt es mir an einem anderen Ort? Ich mache eine Weltreise, weil ich mich nach Freiheit und Inspiration sehne. Danach auf das Unbekannte da draussen treffen. Womöglich auf ein Gefühl der Freiheit, das ich bisher nicht kannte? Zugkräftige Gedanken…

DU WILLST EINE WELTREISE MACHEN? DANN NUTZE DEIN LEBEN!

Und noch zugkräftiger ist der Gedanke: Was nehme ich mit vom Leben? Vom einzigen, das ich habe? Eine Weltreise zu machen bedeutet, den Rucksack auszuleeren, um ihn neu zu füllen mit Erinnerungen, Momenten und Abenteuern.

WELTREISE UND KOSTEN

Im Moment sind in meinem Rucksack der täglich gleiche Trott, mein Alltag als Mama, ein Mann, dessen Talente hinter einem Schreibtisch im Tiefschlaf liegen. Das ist das negative. Das, was ich gerne auspacke.

 

Der Haken: In meinem Rucksack ist meine Familie, meine Eltern, Geschwister, meine wunderbaren Freunde, die in meiner Nähe sind. Nathans Gotti. Eleas Gotti. Gruyere Käse in der Migros. Mohammads viel zu scharfer Reis. Meine Vintage Deko und mein Gemüsegarten. Ich verdrücke mehr als eine Träne, während ich diesen Rucksack auspacke.

 

Irgendwo in meinem emotionalen Archiv für Erinnerungen verstaue ich diesen Inhalt. Und bin parat für neues Gepäck.

LEBE, WAS DU LIEBST

Es ist nicht Sinn der Sache eine Weltreise zu machen, weil Michael und ich von einem Leben auf einer Hängematte träumen. Überhaupt: Eine Weltreise ist mit Kosten verbunden. Das Leben ist mit Kosten verbunden.

 

Da wir es lieben zu werkeln und kreativ zu sein und Michaels Talent im Radio und Storytelling und meines im Schreiben und im Gestalten liegt, decken wir auf diese Weise unsere Kosten. Toll oder? Wir schlagen mehrere Fliegen mit einer Klappe und tun, was wir lieben. Und verbinden das Arbeiten mit Freiheit, Weite und Abenteuer.

 

Es ist ein etwas eifriger, verrückter und intuitiver Versuch, das zu leben, was wir lieben. Wenn wir uns mit diesen unseren Talenten ein Standbein aufbauen, dass uns das Leben ermöglicht. Ein Leben überall und hier und dort. Dann wäre es ein Leben, das uns verrückt machen würde vor Begeisterung. Es ist Try and Error. Und wenn aus all dem hier nichts wird, bleibt wenigstens der Versuch.

DER WICHTIGSTE GRUND

Ich gehe auf Weltreise, weil ich naiv, träumerisch und abenteuerlustig bin. Und weil es letzten Endes egal ist, wo ich bin.

 

Ich meine: Hauptsache ich bin bei meiner Familie. Bei den Leuten, bei denen ich mich frei und ungezwungen fühle. Hauptsache wir leben ein Leben, auf das wir einmal zurückblicken und sagen: Das war es wert.

Mein sozialer Abstieg - Leben im Zelt
Eine Familie auf Weltreise? Mit Fahrrad?

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