«Wir machen eine Weltreise» – die 10 besten Reaktionen

autor mirjam «Wir machen eine Weltreise» die 10 besten Reaktionen

Aller Anfang ist schwer. Zum Beispiel war der Anfang schwer, unser Umfeld darüber zu informieren, dass wir eine Weltreise planen. Schweren Herzens und mit viel Geduld standen wir all unseren Lieben, Bekannten, Freunden, Familie und Nachbarn brav Rede und Antwort.

Erklärten, warum wir für längere Zeit verduften.

 

Was immer schwer bleibt ist, dass der ein oder andere traurig ist, uns für längere Zeit nicht zu sehen. Themawechsel: In diesem Beitrag geht es lustig zu und her.

VON SCHWER ZU EINFACH

Was nach und nach einfacher wurde, war die Berechenbarkeit der Reaktionen. Einfacher, weil wir die entsprechenden Antworten im Schlaf aufsagen konnten. Einfacher, weil die ein oder andere Frage uns nicht mehr überrumpelte. Und einfacher, weil – nachdem die ersten Fragen uns in Sinnkrisen stürzten – wir etwas lockerer drauf waren, als wir eine Frage zum 111. Mal hörten.

DIE NUMMER ZEHN: «WIE REGELT IHR DAS MIT DER SCHULE?»

Zunächst ist das keine unberechtigte Frage. Nathan ist immerhin fünf Jahre alt. Bloss: Wie wir das mit ihm und seiner Schullaufbahn machen, überlegen wir uns seit knapp fünf Jahren. Seit wir wissen, dass er das Fragile-X-Syndrom hat. Das wir seit Jahren gedankliche Vorarbeit leisteten, ist natürlich nicht auf unsere Stirn tätowiert. Elea ist drei Jahre alt – da denken wir uns dann allmählich hinein. Ansonsten ist das Alter unser Kinder optimal, um eine Weltreise zu planen. Alle nervösen Streber daher: Bitte entspannen.

DIE NUMMER NEUN: «UND WAS WENN IHR KRANK WERDET?»

Eine Frage, die ebenfalls nicht komplett unberechtigt ist. Uns ist bewusst, dass wir nicht überall wie im Inselspital Bern behandelt werden. Als wir hier unsere fertigen Antworten ausführten, folgten ganz viele Ahas. Beispielsweise ermöglicht die ein oder andere Airline Flüge nach Hause. Menschen, die in anderen Ländern einmal krank waren und erhielten sogar dort Behandlungen. Hier und da finden kranke Menschen tatsächlich medizinische Versorgung in anderen Ländern. Und für den ganz dramatischen Fall, behalten wir es uns vor, nach Hause ins Inselspital zu reisen.

DIE NUMMER ACHT: «NEHMT IHR DEN HUND MIT?»

Teilweise berechtigt. Das gebe ich zu. Ein Hund macht vieles kompliziert. Wie regeln wir den Transport? Wie zahlen wir sein Flugticket? Und, siehe Nummer Neun, was, wenn er krank wird? Alles Sachen, die der Planung bedürfen. Soviel ist sicher. Wenn wir an der Küste des pazifischen Ozeans entlang radeln, wird er, hoffe ich, ganz vergnügt sein.

DIE NUMMER SIEBEN: «WAS MACHT IHR BEI EINEM ÜBERFALL?»

Alberne Antworten wie «den Moonwalk», stiessen auf Unverständnis. Wir entschieden uns für die Antwort: Was machen wir bei keinem Überfall? Weil die Antwort ist auf beide Fragen dieselbe: «Solange wir das überleben…»

DIE NUMMER SECHS: «ICH HÄTTE DEN MUT NICHT!»

Wir geben gerne ein Stück von unserem ab, die wenigsten wollen den, denn der ist gepanscht mit Naivität, Träumerei und einer weniger attraktiven Verrücktheit.

DIE NUMMER FÜNF: «DAS WÄR NICHTS FÜR MICH. ICH BRAUCHE SICHERHEIT.»

Was auf dieser Welt ist bitte sicher?

VLOG «Wir machen eine Weltreise» die 10 besten Reaktionen

SCHAUEN, STATT LESEN:

DIE NUMMER VIER: «WARUM MACHT IHR EINE WELTREISE?»

Diese Frage war besonders deshalb lustig, weil ich mich vorher nie fragte warum. Jetzt sass ich da und grübelte und grübelte. Als ich mich in einem philosophischen Gedankenwirrwarr verlor, beendete ich das Chaos, indem ich mich selber fragte: Warum macht jemand überhaupt keine Weltreise?

DIE NUMMER DREI: «IHR KOMMT BESTIMMT WIEDER ZURÜCK!»

Wir erhoben zum Spass eine Statistik, welcher sozialen Schicht, welcher Altersgruppe und welcher Einkommensklasse die Personengruppen angehörten, die uns wieder Daheim sahen, ehe wir weg waren. In der Schweiz nennen wir sie liebevoll Bünzlis. Wir Deutschen hätten da weniger liebevolle Ausdrücke wie borniert oder kleinbürgerlich.

 

Diese ruppigen Beschreibungen treffen nicht ganz das liebliche schweizerische Wort Bünzli. Ich versuche es mal ausführlicher auszudeutschen. Bünzlis sind sicherheitsliebende, anständige, höfliche, überaus saubere, sich an alle Regeln haltende, leicht berechenbare, sympathische und mit Sicherheit den ersten August feiernde Schweizer. Luft hol. Hach. Wir lieben euch. Wahrscheinlich kommen wir trotzdem nicht so schnell zurück.

DIE NUMMER ZWEI: «OH MEIN GOTT, WIE GEIL IST DAS DENN!»

Diese Frage rangierte ursprünglich auf dem ersten Platz. Eine Freundin katapultierte diese Frage kurzerhand nach hinten und trat all den geilen Reaktionen kräftig in den Hintern.

 

All diejenigen, die mit Freude und Begeisterung reagierten an dieser Stelle: Ihr wollt wissen, wie geil das ist? In etwa so geil wir ihr! Wir lieben euch!

DIE NUMMER EINS: «MIT FAHRRAD UND ZELT? UND WO WOHNT IHR DANN?»

Oh mein Gott, Elena, ich liebe dich!

podcast «Wir machen eine Weltreise» die 10 besten Reaktionen

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